Unsere Sprechzeiten:

Bewegungsförderung, gesunde Ernährung und seelisches Wohlbefinden | Kinderkneippiade

Einrichtung: Kneipp-Kita Buckow

Projektziel: Kinder aus verschiedenen Kneipp-Kitas treffen sich hier bei uns in Buckow, um einen Tag rund um die 5 Säulen nach Kneipp, einen sportlichen Tag zu verbringen.

Schwerpunkte der Gesundheitsförderung: Bewegungsförderung, Gesunde Ernährung und Stärkung des seelischen Wohlbefindens

Das Projekt richtete sich an: Kinder, Erzieherinnen und Erzieher

Wir wurden unterstützt durch: Kneipp-und Heimatverein in Buckow, Sparkasse Buckow, Förderverein der Kneipp-Kita Buckow

So sind wir auf das Projekt gekommen: Verschiedene Kneipp-Kitas haben vor einigen Jahren einen Kinder- und Jugendbeirat gegründet. Bis zu 2x im Jahr treffen sich die Verantwortlichen in jeweils einer Kita und beraten über gemeinsame Projekte.
Es gibt viele tolle Ideen zum gesamten Thema "Kneipp" oder auch gemeinsame Projekte (wie z.B. eine gemeinsamer Waldtag), die wir dann für die Kinder organisieren.

So sind wir vorgegangen: Vorbereitet wird die Kneippiade von den Kollegen und Kolleginnen der Kneipp-Kita Buckow. Es werden Sponsorenpartner angeschrieben, ehrenamtliche Helfer angesprochen, Einladungen für die anderen Kneipp-Kitas angefertigt und verschickt. Zu verschiedenen Themen werden an die einzelnen Kitas des Jugendbeirates Aufgaben zur Vorbereitung verteilt.  Am Tag der Kneippiade kommen aus den jeweiligen KItas eine Gruppe von ca. 10-18 Kinder mit ihren Erziehern und Erzieherinnen und können an verschieden Stationen Aufgaben erfüllen. Es gibt durch einen Moderator eine gemeinsam Begrüßung und auch einen gemeinsamen Abschluss mit Urkunden. Die Kinder haben den ganzen Tag viel Zeit zur Bewegung, zum Spiel und gemeinsamen Tätigsein. Das Mittagessen wurde schon oft von der Mutter-Kind Klinik Haus Waldfrieden gesponsert. Es gab auch schon liebevoll gepackte Rucksäcke für die Kinder, Medallien, Urkunden....

Diese Wirkung haben wir durch das Projekt beobachtet: Die Freude der Kinder bei den verschiedenen Aktivitäten. Es kommt viel positives Feedback von den teilnehmenden Kitas.  Die patrnerschaftliche Unterstützung der einzelnen Teilnehmenden und Sponsoren und Helfer bewirkt ein Wir- und Zusammengehörigkeitsgefühl.
Die Kinder treten in einen fairen Wettstreit und können zeigen, was sie schon alles zum Thema Gesundheit gelernt haben. Sie erfahren, wie wichtig die eigene Gesundheit ist und was man alles dafür tun kann.  

So haben wir das Projekt dokumentiert: Fotos werden an diesem Tag gemacht für das Portfolio der Kinder, für Aushänge zur Dokumentation für Eltern und Gäste und die Zeitung wird an diesem Tag eingeladen. Sie schreiben dann in der Tagesausgabe von diesem Projekt. Ebenso die "Buckower Nachrichten" ein Ortsblatt. Ein Dankesschreiben geht auch an die einzelnen Sponsoren.

Diesen Tipp wollen wir anderen Einrichtungen mit auf den Weg geben, die ein ähnliches Projekt umsetzen wollen: Sponsoren gibt es wirklich viele. Sie wollen nur angesprochen werden. Es ist ein großer Aufwand, aber mit nachhaltiger Wirkung!
Der Spaß und die Freude der Kinder stehen an erster Stelle. Kinder kann man sehr gut in die Vorbereitungen mit einbeziehen.

Zu diesen Themen stehen wir anderen Einrichtungen als Ansprechpartner gerne zur Verfügung: Gesunde Ernährung

Bewegungsförderung und Gesunde Ernährung | Kindertag - Obst- und Gemüsesaft erspielen

 

Einrichtung: EJF-Lazarus Kita Waldhaus Potsdam

Projektbeschreibung: Am Dienstag, den 01.06.2021, haben wir in der Kita Waldhaus den Kindertag gefeiert. Es gab ein großes Fest mit verschiedenen Ständen, es wurde geschminkt, Spiele gemacht (Eierlauf und Glasdeckelschrauben), mit Farben Bilder gestaltet und Gipsfiguren angemalt. Es gab einen Sportpacour, der für die kleinen und großen Kinder Herausforderungen bereithielt. Es wurde getanzt und gesungen. Eine besondere Attraktion war der Stand an dem der Saft frisch gepresst wurde. Die Kinder konnten die Zusammensetzung selbst bestimmen, indem sie Tennisbälle auf Becherpyramiden warfen und sich die Zutaten des Saftes erspielen konnten. Es waren drei Türme mit Bechern aufgebaut und jeder Turm stand für eine Zutat, es gab Äpfel, Birnen oder Gemüse. Das Gemüse bestand aus roter Bete und Karotten. Entsprechend der Treffer wurden die Obst- und Gemüsestücke zusammengestellt und frisch entsaftet. Es war überraschend, dass die meisten Kinder den frischen Saft gern mochten und das sicherlich auch, weil Sie die Zutaten selbst bestimmen konnten.

Projektziel: Kindern zu zeigen, dass Bewegung und gesunde Ernährung Spaß machen, besonders zusammen und dass alle sich beteiligen können und dazu gehören.

Das Projekt richtete sich an: Kinder

Wir wurden unterstützt durch: Mitarbeitende

So sind wir auf das Projekt gekommen: Ideen zum Kindertag

Diese Wirkung haben wir durch das Projekt beobachtet: großes Interesse bei den Kindern, sich auszuprobieren, selbst bestimmt agieren zu können und sich zu unterstützen

So haben wir das Projekt dokumentiert: innerhalb der Arbeit und für Facebook mit einer kurzen Erklärung und Fotos

Diesen Tipp wollen wir anderen Einrichtungen mit auf den Weg geben, die ein ähnliches Projekt umsetzen wollen: mit einfachen Mitteln kann vieles getan und ausprobiert werden

Bewegungsförderung und seelisches Wohlbefinden | Waldwoche

 

Einrichtung:  Kita "Am Fliegerberg"

Projektbeschreibung: Der Wald bietet den Kindern einen Raum, den sie hautnah und mit allen Sinnen erfahren, selbst entdecken, erforschen und begreifen können. Hier finden sie Ruhe und Stille und erhalten insbesondere Impulse für die Sinne, die Phantasie, die Kreativität, sowie für die Grab- und Feinmotorik. Im Wandel der Jahreszeiten präsentiert sich die Natur immer wieder neu und die Kinder erleben die Veränderungen im Jahreslauf bewusst mit. Sie erfahren von den Tieren im Wald, auf der Wiese und am Fluss sowie bewegen sich an der frischen Luft mit Interesse und Spaß

Schwerpunkte der Gesundheitsförderung: Bewegungsförderung und Stärkung des seelischen Wohlbefindens

Das Projekt richtete sich an: Kinder, Erzieherinnen und Erzieher

Wir wurden unterstützt durch: Eltern, Waldbesitzer, Förster und Ranger

So sind wir auf das Projekt gekommen: Der nahegelegene Wald, der Bewegungsdrang der Kinder, der Wunsch nach Entspannung für die Erzieher im Arbeitsalltag, sowie die Wirkungsweise der Natur auf das Wohlbefinden der Kinder und Erzieher, waren ausschlaggebende Aspekte für die Integration der Waldwoche in den Jahresplan.

So sind wir vorgegangen: Nach der einstimmigen Teamentscheidung für die Waldwoche wurde ein passendes Waldstück gesucht. Absprachen mit dem Waldbesitzer folgten. Das Waldstück wurde entsprechende der Sicherheit vorbereitet.  Es wurden mit den Kindern Waldregeln und andere "Waldroutinen" erarbeitet. Das nächste Ziel war die Anschaffung eines Bauwagens, um die Walduntensilien nicht immer hin und her transportieren zu müssen. Der Bauwagen wurde mit den Eltern aufgearbeitet und sicher gestaltet.

Diese Wirkung haben wir durch das Projekt beobachtet: Es ist eine spielzeugfreie Zeit, in der die Kinder sehr viel kreativer werden und ihre soziale Kompetenz stark gefördert wird. Die Kinder sind entspannter, da sie mehr Raum zum spielen haben. Durch den Aufenthalt im Freien sind sie widerstandsfähiger und allgemein gesünder. Auch die Erzieher sind entspannter.

So haben wir das Projekt dokumentiert: Wir haben ein Lied " Heute ist Waldtag..", die Waldregeln und besondere Momente der Waldwochen werden im Portfolio der Kinder dokumentiert.

Diesen Tipp wollen wir anderen Einrichtungen mit auf den Weg geben, die ein ähnliches Projekt umsetzen wollen: Geduld bei der Suche nach einem geeignetem Waldstück. Bedenken der Eltern durch Aufklärung über die Wirkungsweise des Waldes und die enorme Wertigkeit für die Kinder zerstreuen und die Elternarbeit verstärken.

Zu diesen Themen stehen wir anderen Einrichtungen als Ansprechpartner gerne zur Verfügung: Wassergewöhnung mit Kindern ab 3 Jahren und das Sportabzeichen für Kinder von 3 bis 6 Jahren, in Anlehnung an das Sportabzeichen des DOSB.

Bewegungsförderung | Bewegungskita


Einrichtung: AWO-Kita "Sonnenschein"

Projektziel: Wir wollen, dass die Kinder Freude an der Bewegung haben. Denn durch Bewegung wird die motorische Entwicklung der Kinder gefördert und diese ist untrennbar  von einem gesunden Aufwachsen. Unser Ziel ist es den Kindern genügend Freiraum zu lassen um ihren natürlichen Bewegungsdran auszuleben.

Schwerpunkte der Gesundheitsförderung: Bewegungsförderung

Das Projekt richtete sich an: Kinder, Erzieherinnen und Erzieher, Eltern, Großeltern, Geschwister, andere Bezugspersonen

Wir wurden unterstützt durch: Unseren Träger, die Brandenburgische Sportjugend, die Unfallkasse, das Schwimmbad, die Sportvereine, die Eltern und den Kreis Sport Bund.

So sind wir auf das Projekt gekommen: Zu dem Projekt gekommen, sind wir durch einen Fortbildungstag bei der Brandenburgischen Sportjugend. Hinzu kam ein Fachtag in Potsdam. Am 20.12.2016 gab es ein Symposium zur "Frühen Kindheit in Bewegung" der Fachschule für Sport und Management Potsdam der Europäischen Sportakademie.

So sind wir vorgegangen: Wir haben uns im Team beraten und dann Kontakt mit Vertretern der Brandenburgischen Sportjugend aufgenommen. Außerdem haben wir eine In-House-Fortbildung zum Thema Psychomotorik absolviert.

Diese Wirkung haben wir durch das Projekt beobachtet: Die Kinder haben mehr Spaß an der Bewegung und fordern diese auch ein, z.B. den wöchentlichen Sporttag. Außerdem konnten wir eine Stärkung des Selbstbewusstseins bei den Kinder sehen und durch die verschiedenen Bewegungsangebote, wie die Bewegungsbaustellen, werden die Kinder in ihrer sprachlichen Entwicklung gleichermaßen gefördert. Des Weiteren konnten wir beobachten, dass es weniger Unfälle im Kita-Alltag gibt.

So haben wir das Projekt dokumentiert: Die Dokumentation erfolgte über Fotos und viele zu Papier gebrachte Beobachtungen.

Diesen Tipp wollen wir anderen Einrichtungen mit auf den Weg geben, die ein ähnliches Projekt umsetzen wollen: In kleinen Schritten geht es zum Ziel.
Es ist wichtig, einen Zeitplan festzulegen und auch ein zuhalten.
Das Team muss hinter dem Projekt stehen und mit Freude und Elan dabei sein. Das Projekt muss für das Team und die Eltern Transparent sein.

Zu diesen Themen stehen wir anderen Einrichtungen als Ansprechpartner gerne zur Verfügung: Fachkräfteoffensive und Bundesprogramm Sprache

Gesunde Ernährung | Naschgarten

Einrichtung:  Kita Storchennest

Projektziel: Kennenlernen und Verarbeiten von regionalen Obst und Gemüse

Schwerpunkte der Gesundheitsförderung: Gesunde Ernährung

Das Projekt richtete sich an: Kinder

Wir wurden unterstützt durch: Eltern und Kolleginnen und Kollegen der Kita

So sind wir auf das Projekt gekommen: Kinder wissen zu wenig, über den Anbau, Wuchs, Aussehen, Ernte und Verarbeitung von Obst und Gemüse.
Sie sollen selber säen, pflegen , ernten und das Verarbeiten von Obst und Gemüse kennenlernen. Stadtkinder in einem Neubaugebiet haben selten einen starken Bezug zur Umwelt und Natur bzw. einen eigene Garten vor dem Haus.

So sind wir vorgegangen:

  • Arbeitseinsatz mit Eltern
  • Umpflanzen von Sträuchern und Einbringen von Muttererde
  • Pflanzwoche mit Eltern und Kindern
  • Vermittlung von Wissen und Pflege über die Pflanzen
  • gem. Pflege des Gartens mit Kindern
  • gemeinsames Ernten und Verarbeiten

Diese Wirkung haben wir durch das Projekt beobachtet: 

  • Lust der Kinder geweckt, gemeinsam etwas zu tun
  • Spaß am gem. verarbeiten und essen
  • Kinder fragen viel mehr nach und bringen eigene Wünsche und Ideen ein
  • Sensibilisierung für einheimische Früchte

So haben wir das Projekt dokumentiert: punktuell mit Fotos

Diesen Tipp wollen wir anderen Einrichtungen mit auf den Weg geben, die ein ähnliches Projekt umsetzen wollen:

  • es benötigt Motivation und Überzeugung
  • Eltern und Kinder begeistern dafür

Gesunde Ernährung | Vom Korn zum Brot

Einrichtung:  Kita Schwalbennest

Projektziel: Das Ziel war es, die Kinder zu motivieren auf die Ernährung zu achten. Es gab viele positive Feedbacks von den Eltern, da die Kinder begeistert davon berichtet haben. Beim Essen wird öfter darüber gesprochen, was sie gerade auf dem Teller haben und ob dies zu einer gesunden Ernährung beiträgt.

Schwerpunkte der Gesundheitsförderung: Gesunde Ernährung

Wir wurden unterstützt durch: Das Tiger Kids Programm

So sind wir auf das Projekt gekommen: Wir haben uns für das Tiger Kids Programm angemeldet und die kostenlose Tiger Kids Kiste bekommen. Hier sind viele Materialien und Anleitungen für gesunde Ernährung, Bewegung und Entspannung enthalten. Aus dem Heft Ernährung haben wir dann das Thema vom Korn zum Brot als Projekt gestaltet.

So sind wir vorgegangen:

  • Zuerst haben wir mit den Kindern besprochen, dass es verschiedene Getreidesorten gibt
  • Dazu hatten wir verschiedene Brotsorten zum Kosten
  • Dann haben wir die Kamishibai Bildkarten „Vom Korn zum Brot“ vorgelesen
  • In einer Fragerunde haben wir die Kinder befragt wer schon einmal einen Traktor auf dem Feld gesehen hat oder wer schon einmal bei einer großen Mühle war oder wer mit den Eltern schon zu Hause Brot gebacken hat usw
  • Wir hatten eine kleine Mühle besorgt mit der die Kinder aus Getreidekörnern Mehl mahlen konnten
  • Daraus haben wir ein Teig geknetet und ein Brot gebacken
  • Die Kinder haben es gekostet und waren stolz auf ihr Ergebnis
  • In der Ernährungspyramide, die im Essenraum aushängt“ konnten die Kinder sehen, wie wichtig Getreide für eine gesunde Ernährung ist
  • Zudem haben wir ihnen aber auch andere Produkte aus Getreide gezeigt wie beispielsweise Nudeln, Kuchen, Reis usw
  • Es gab eine kleine Blindverkostung: die Kinder mussten die Augen schließen und erschmecken was sie gerade essen z. B hatten wir Kuchen, Brötchen, Salzstangen, Reis, Brot

Diesen Tipp wollen wir anderen Einrichtungen mit auf den Weg geben, die ein ähnliches Projekt umsetzen wollen: Regen Austausch mit anderen Kiez-Kita Fachkräften

Zu diesen Themen stehen wir anderen Einrichtungen als Ansprechpartner gerne zur Verfügung: Schatzsucheprogramm und TigerKidsprogramm

Seelische Gesundheit | Ein bisschen Frieden

 

Einrichtung: Kita Storchennest Schönefeld

Projektziel: Krieg und Frieden mit Vorschulkindern thematisieren und bearbeiten

So sind wir auf das Projekt gekommen: Die schrecklichen Ereignisse rund um den Angriffskrieg in der Ukraine haben uns im Kollegium zutiefst erschüttert. Auch unsere Vorschulkinder haben immer wieder Gespräche darüber geführt. Teilweise haben sie sich mit ihren Eltern darüber unterhalten oder selbst die Nachrichten im Radio aufgeschnappt.

Um die Kinder aufzufangen und auch um für uns selbst eine Möglichkeit zu finden, unser Mitgefühl und unsere Solidarität auszudrücken, haben wir uns also entschieden, ein kleines Projekt dazu zu starten.

Im Team haben wir uns vorab entschieden, dass wir unser Hauptaugenmerk thematisch auf den „Frieden“ legen. Auch wollen wir Russland als Aggressor eher am Rande erwähnen, um die Kinder nicht zu überfordern. Wir wollen natürlich auch vermeiden, dass ein verallgemeinerndes Feindbild gegenüber einer bestimmten Nation entsteht.

Das Projekt richtet sich an: Kinder

Projektbeschreibung:

Einstieg

Gesprächskreis: Alltagsgespräche der Kinder greifen wir auf, um in das Thema einzusteigen

  • Wer von euch bekommt mit was in der Welt geschieht?
  • Wo ist die Ukraine, wo sind wir?
  • Was genau bedeutet eigentlich Krieg?
  • Was bedeutet Frieden?
  • Wie fühlen wir uns damit?

Die Gedanken der Kinder notieren wir auf kleinen Plakaten.
Gemeinsam entscheiden wir, dass wir den Menschen zeigen wollen, dass wir mit ihnen fühlen und an sie denken.

Hauptteil

Friedenstauben: Als Zeichen unseres Wunsches nach Frieden auf der Welt, basteln wir Friedenstauben

  • Warum genau Friedenstauben? (Auch hier notieren wir die Gedanken der Kinder auf einem Plakat)
  • Die gebastelten Tauben hängen wir an die Fenster und in unserer Kita aus.

Spendenaktion:

  • Für die Eltern haben wir einen Aushang gemacht und um Spenden gebeten.
  • Hier haben wir uns an der Bedarfsliste von www.spendenbruecke-ukraine.de orientiert.
  • Die gesammelten Spenden wurden dort bereits erfolgreich abgegeben.

Unser Projektname:

  • Wir sammeln die Projektnamens-Vorschläge der Kinder und schreiben diese auf
  • Wir versehen jeden Vorschlag mit einem Symbol um den Kindern die Wahl zu vereinfachen
  • Die Wahl erfolgt demokratisch
  • Hierzu erläutern wir den Begriff „Demokratie“
  • Jedes Kind/ Jede Erzieherin bekommt einen Muggelstein und darf damit seine/ihre Wahl treffen
  • Der Vorschlag mit den meisten Muggelsteinen gewinnt – so trägt unser Projekt nun den Namen „Ein bisschen Frieden“

Wunsch-Wimpelkette:

  • Die Kinder malen Ukraine-Flaggen
  • Die Wünsche der Kinder notieren wir auf diesen Fahnen
  • Die Wunsch-Kette ziert unseren Kitazaun

Frieden beginnt im Kleinen – Ein Gesprächskreis:

  • Wie kann Krieg entstehen und wie können wir ihn verhindern?
  • Wie können wir miteinander umgehen, um ein gutes Miteinander zu schaffen und den Frieden hier in der Gruppe zu leben?

Plakat „Ein bisschen Liebe“:

  • Verhaltensideen der Kinder positiv formuliert
  • Ab sofort erinnern wir uns gegenseitig an die Einhaltung und den guten Umgang miteinander
  • Wir begleiten die Kinder im Alltag bei der Umsetzung

Bilderbuchbetrachtungen:

Passend zu unserem Projekt haben wir die Bücher „Regenbogenfisch komm hilf mir“ und „Der Regenbogenfisch stiftet Frieden“ gelesen und gemeinsam besprochen. Im Anschluss durften die Kinder dazu ein Bild tuschen

Wir basteln einen Regenbogenfisch

Als Symbol des freundlichen und friedlichen Miteinanders gestalten wir mit den Kindern einen großen Regenbogenfisch aus Pappmaché

Sportangebote:

In unserer wöchentlichen Sportstunde greifen wir das Thema ebenfalls auf und spielen Spiele die die Sozialkompetenzen stärken (z.B.: Zusammenhalt, Kooperation und Hilfsbereitschaft) Hier eine Auswahl:

„Rübenziehen“

  • Alle Kinder liegen, sich an den Händen festhaltend, auf dem Bauch in einem Kreis
  • Der Bauer versucht die Rüben (Kinder) zu ernten und zieht sie aus der Kreismitte heraus
  • Die Kinder sollen verhindern, dass der Bauer die Rüben erntet und halten sich so gut es geht, gegenseitig fest

„Das Tuchspiel“

  • Alle Kinder stehen um ein Schwungtuch, in dessen Mitte ein Ball hoch und runter/ hin und her geschwungen wird.
  • Gemeinsam sollen sie verhindern, dass er runterfällt

„Ball weiter reichen“

  • Die Kinder stehen hintereinander und reichen sich über die Köpfe hinweg einen Ball von vorne nach hinten und wieder zurück – er soll dabei nicht runterfallen
  • Die Kinder stehen hintereinander und reichen sich durch die Beine hindurch einen Ball von vorne nach hinten und wieder zurück – dabei soll der Ball nicht runterfallen

Musik:

Wir singen mit den Kindern im Morgenkreis „Ein bisschen Frieden“ und „Die Rübe“ und werden dabei von unserer Gruppenkollegin auf der Ukulele begleitet

Gefühle benennen und erkennen:

  • Wir überlegen welche Gefühle es gibt, benennen diese und überlegen woran wir sie erkennen
  • Wir üben, in Alltagssituationen unsere Gefühle mitzuteilen indem wir sie benennen.
  • Wir backen Amerikaner und verzieren diese mit Zuckerstiften zu kleinen Smileys mit verschiedenen Emotionen „Smileykaner“

Abschluss

Kleines Friedensfest und ein Gesprächskreis: Gemeinsam mit den Kindern wollen wir den positiven Blick auf ein friedliches Miteinander beibehalten und vereinbaren die erarbeiteten Verhaltensregeln einzuhalten. Wir wollen das Projekt außerdem mit einem kleinen Fest in unserem Garten beenden und laden dazu all unsere Kitakinder ein:

  • Wir singen ihnen unsere Lieder vor
  • Es gibt unsere kleinen „Smileykaner“
  • Wir lassen Luftballons steigen als Zeichen unseres Wunsches nach Frieden auf Welt
  • Diese Luftballons bemalen die Kinder vorher mit Friedenszeichen und Herzen

Seelische Gesundheit | Notfallbox Tod und Trauer

Einrichtung: Integrative Kita "Am Schloßpark", beschrieben von Kiez-Kita-Fachkraft Silvia Petrat

Projektziel: Zusammenstellung einer Trauerkiste mit Materialien zum Thema Tod und Trauer sowie einem Notfallordner mit Checklisten zu Vorgehensweisen nach Bekanntwerden des Todesfalls, Vorlagen, Fallbeispiele und Kontaktdaten von Trauerbegleiterinnen und -begleitern sowie anderen wichtigen Fachstellen

So sind wir auf das Projekt gekommen: Schon seit längerem befasse ich mich mit dem Thema Tod und Trauer. Ein Vortrag im Februar 2022 mit dem Inhalt „Kinder trauern anders!“ hat mein Interesse an diesem Thema weiter bestärkt.
Am 14.06.2022 nahm ich an einer Online-Fachtagung des Netzwerks Gesunde Kita „Ich werde groß und stark! – gesund und krisenfest in herausfordernden Zeiten“ teil, die ich persönlich als sehr inspirierend empfand.
In der Zwischenzeit wurde ich mehrfach von Kollegen angesprochen, die privat einen Todesfall zu beklagen hatten und Hilfe bei der Trauerarbeit brauchten. Einige Kollegen äußerten auch den Wunsch, dieses sensible Thema im Gesprächskreis mit den Kindern aufzugreifen.
So kam ich auf die Idee, Materialien zu sammeln und in einer „Erste-Hilfe-Box Tod & Trauer“ für die Kita bereitzustellen.
Die Materialien in der Kiste sollen helfen, Emotionen zu transportieren und zur Sprache zu bringen. Der Inhalt der Kiste soll bei einem Trauerfall beistehen aber auch präventiv vermitteln, dass der Tod zum Leben dazu gehört. Kinder und Erwachsene sollen in ihrer Trauer aufgefangen werden. Emotionen sollen bewusst zugelassen werden. Das stärkt auch beim zukünftigen Umgang mit schwierigen Lebensereignissen.
Die Box befindet sich in meinem Büro und kann von den Kollegen ausgeliehen werden.

Das Projekt richtet sich an: Kinder und Fachkräfte

Projektbeschreibung: In der Box befindet sich eine Liste mit einer Auswahl an Bilderbüchern und Fachliteratur zum Thema Tod und Trauer. Hierzu gehören nicht nur Bücher, die den Tod thematisieren, sondern auch Bücher über Verluste z.B. durch die Trennung der Eltern oder durch den Umzug in eine neue Stadt (Verlust von Freunden). Des Weiteren werden auch Themen im Bilderbuchangebot aufgegriffen wie z.B. Krankheit, Depression oder Suchterkrankung eines Familienmitglieds.
In der Kiste befindet sich außerdem viel Material zur Gestaltung einer Mitte für einen Gesprächskreis. Beispielsweise Tücher, Kerzen, Bilder, Bilderrahmen, Figuren, Steine etc. So kann die Mitte individuell gestaltet werden.
Ferner befinden sich Moderationskärtchen und Stifte in der Box, um Gedanken festzuhalten.
Eine weitere Option ist die Bereitstellung von Buntstiften und Papier, damit die Kinder ihre Bilder im Kopf malen und beschreiben können. Hierzu kann man einleitend eine Bilderbuchgeschichte vorlesen.
Schließlich liegt der Box noch ein Notfallordner bei. Dieser enthält Checklisten zu Vorgehensweisen nach Bekanntwerden des Todesfalls, Vorlagen, Fallbeispiele und Kontaktdaten von Trauerbegleiterinnen und -begleitern sowie anderen wichtigen Fachstellen.

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