Freude an Bewegung, gesundem Essen und Gemeinschaft!

 

Gesundheitliche Belastungen und Belastungspotentiale sollen verringert oder kompensiert werden. Gesundheitsförderliche Entwicklungsbereiche werden unterstützt.

Kinder sollen von Anfang an ein eigenes Gesundheitsbewusstsein entwickeln. Selbsterleben und Selbsterfahrung weniger geleitet von Verboten und Belehrungen erweisen sich als nachhaltig und machen auch noch Spaß!

 

Gesunde Verhaltensweisen für alle Jungen und Mädchen durch alltägliche Erfahrungen.

Für die Entwicklung der Kinder ist es von großer Bedeutung, dass sie gesundheitsförderlich erzogen werden. Eine solche Erziehung sollte nicht nur auf die Vermittlung von Informationen setzen, sondern vielmehr alltägliche, gut er- und vorlebbare Erfahrungen beinhalten. So wird gesundheitsrelevantes Verhalten nachhaltig gelernt und direkt im Alltag der Kinder verarbeitet.

Pausen, um Gelerntes zu verinnerlichen und zu festigen, sind in einem gelungenen Entwicklungsprozess ebenso wichtig wie Zeiten des Ausprobierens.

Entwicklungsbereiche miteinander Vernetzen!

Die Stärkung von Fähigkeiten in einem Entwicklungsbereich fördert auch die Entwicklung der kindlichen Kompetenzen in anderen Bereichen.

Vernetzung ist also wichtig. Ein themenübergreifender Bezug, zum Beispiel die Verbindung von Sprachförderung mit Entwicklungsaspekten wie Bewegung, Ernährung und Sinneswahrnehmung kann die Kompetenzen der Kinder ganzheitlich ausschöpfen und weiterentwickeln.

 

 

Gesundheitsrelevante Entwicklungsbereiche von Kindergarten- und Vorschulkindern:

  • Bewegung
  • Ernährung
  • Sprache
  • Verhalten
  • Zahngesundheit

Mögliche Belastungen für die Gesundheit von Kindern:

  • Armut
  • soziale Benachteiligung
  • Beeinträchtigung durch geistige, körperliche, seelische Behinderung
  • umweltbedingte Risiken (Lärm, Reizeinflüsse)
  • eingeengtes Bewegungs- und schwieriges Wohnumfeld
  • Krankheiten / Belastungen der Eltern - besonders betroffen sind Kinder aus Familien mit Mehrfachbelastungen (niedriges Einkommen, Arbeitslosigkeit, hohe Kinderzahl, soziale Isolation, Migrationsgeschichte, schwieriges Lebensumfeld)