Gesundheitsförderung in der Kita

Sollte...


settingorientiert

Gesundheit ist kein abstraktes Ziel, sondern wird im Alltag hergestellt. Die Kita entwickelt (möglicherweise unterstützt durch Beispiele guter Praxis) ihr eigenes Vorhaben und Konzept. Der Handlungsimpuls entsteht von innen und wird nicht projekthaft von außen an die Kita herangetragen.

ganzheitlich

Berücksichtigung der Lebens- und Arbeitsbedingungen aller Beteiligten.

durch Befähigung

Wer Gesundheit fördern will, darf sich nicht nur auf die Vermeidung von Krankheiten konzentrieren, sondern sollte auch gesundheitsförderliche Potenziale, Fähigkeiten und Ressourcen unterstützen, um gesundheitliche Chancenungleichheiten zu verringern.

und Partizipation

Die Planung gesundheitsförderlicher Maßnahmen wird umso vielfältiger, je mehr Akteure hinzugezogen werden. Die Umsetzung wird von allen Seiten unterstützt.

in mehreren Handlungsfeldern


                                                                                                           ...erfolgen!

Setting...

... bezeichnet diejenigen Lebensbereiche, in denen die Menschen den größten Teil ihrer Zeit verbringen (Arbeitsplatz, Kindertagesstätte, Schule, Wohnort...).

Vom Setting geht immer ein starker Einfluss auf die Gesundheit aus, hier können Bedingungen von und für Gesundheit gestaltet und beeinflusst werden.

Gesundheitliche Chancenungleichheit...

... betroffen sind vor allem Kinder, deren Familien unter Mehrfachbelastungen stehen (niedriges Einkommen, Arbeitslosigkeit, hohe Kinderzahl, soziale Isolation, Migrationsgeschichte, Wohnumfeld...).

Die daraus resultierenden Lebensbedingungen beeinflussen die körperliche, geistige und soziale Entwicklung der Kinder entscheidend und können zu negativen Auswirkungen im späteren Lebensverlauf führen.