Kita und Eltern - eine Partnerschaft für die Kinder!

 

Gelungene Elternarbeit auch mit schwer erreichbaren Zielgruppen gehört zu den anspruchsvollsten Aufgaben einer Kita. Rückschläge und Enttäuschungen können entstehen, wenn Eltern Angebote nicht annehmen wollen.

Es bestehen aber gleichzeitig große Chancen über Elternarbeit, wirklich gute und nachhaltige Arbeit zu leisten, wenn die Eltern ernsthaft beteiligt und befähigt werden.

Kinder können direkt aber auch indirekt über Elternförderung unterstützt werden.

Die elterlichen (Erziehungs-) Kompetenzen können durch Vernetzung und Zusammenarbeit gestärkt werden. Ganz wichtig dabei ist es ein vertrauensvolles, offenes und angenehmes Gesprächsklima aufzubauen.  Dies ist zwar zeitintensiv, aber gleichzeitig sehr lohnenswert, denn es erleichtert das Verständnis für einander und die Zusammenarbeit insgesamt.

Um ein gelingendes Elterngespräch zu befördern sind sowohl Eltern als auch Erzieherinnen und Erzieher gefragt. 

 

Für ein gelungenes Elterngespräch

Sollten die ...

  • kommunikativen Kompetenzen
  • Kenntnisse über die Bedürfnisse von Familien heute

... der Beschäftigten befördert werden.

 

Auf Seiten der Eltern sollte die Kita ...

  • Befähigung (Empowerment)
  • Beteiligung (Partizipation)

... unterstützen!

 

 

Gesundheitsfördernde Aktivitäten, die mit den Kindern in der Einrichtung durchgeführt werden, können über eine gelungene Dialog-Kultur Eltern nahe gebracht werden und so zu einer nachhaltigen Aktion werden. Denn Gelerntes (zum Beispiel über eine gesunde ausgewogene Ernährung) kann über Verständnis auch im häuslichen Umfeld umgesetzt werden.

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Mögliche Belastungen auf familiärer Ebene:

Durch den gesellschaftlichen Wandel vollziehen sich in der heutigen Zeit viele problembehaftete Veränderungen innerhalb des Familienlebens. Dies wirkt sich auch auf die Gesundheit der einzelnen Familiemmitglieder aus.

Zu nennen sind unter anderem:

  • die Trennung der Eltern
  • eine hohe Zahl Alleinerziehender
  • die gesteigerten Anforderungen an Mobilität und Flexibilität im Beruf
  • die räumliche Generationentrennung (z.B. fehlende Hilfe durch Großeltern)
  • Unsicherheiten in Erziehungsfragen und beim Entwickeln des eigenen Erziehungsstils
  • Leben unter der Armutsgrenze
  • ein schwieriges Lebens- und Wohnumfeld